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Analysis I

So kommen wir zur Analysis I an der Universität Bonn.

 

An sich war die Vorlesung sehr spannend und auch interessant. Was mir halt sehr negativ aufgefallen war, dass die Übungsblätter allesamt zu schwer waren um sie alleine zu lösen. Man brauchte immer irgendeinen Trick um sie zu lösen. hm... das kann doch nicht Sinn der Sache sein. Ich hatte verstanden, dass wir Aufgaben bekommen, damit wir den Stoff intensivieren können und dadurch besser verstehen. Ohne Wikipedia und nette Komilitonen wären wir gar nicht imstande gewesen die Aufgaben zu bearbeiten.

Absicht oder einfach nur Unfähigkeit?

Wir durften alle 2 Wochen ein Testat schreiben, so ne Art Anwesenheitsübung bei der wir 2-4 Aufgaben lösen mussten und auch hierbei zusätzlich zu den Hausaufgaben 50% der Punkte erreichen mussten um die Zulassung zur Klausur zu bekommen.

Interessanterweise sind solche "Tests" eigentlich nicht erlaubt, aber es scheint niemanden zu interessieren oder niemand scheint sich wirklich dagegen zu wehren, aus Angst die Professoren könnten sich rächten. Naja runtergeschluckt und weitergemacht, heißt die Devise wohl. Leider...

Ich habe begleitend zur Vorlesung mit den Büchern von Forster, den unser Prof sehr präferiert, dem Harro Heuser und dem Behrends gearbeitet. So schaffte ich es den Stoff nachzuarbeiten und auch zu verstehen.

Lustigerweise, habe ich einem Freund der Mathematik an der Universtität Köln studiert, eins unserer Übungsblätter gezeigt und der war überrascht wie schwer sie waren. Aber das beste war einfach sein Kommentar, als ich den Forster erwähnte. "Euer Professor muss euch wirklich hassen wenn er euch damit quält. Mein Beileid!"...zuallerst dachte ich mir nichts dabei, aber mittlerweile kann ich nachvollziehen was er damals meinte.

Auch hier bekam ich den Schwund an Studenten zu spüren wie in Informatik I. Das war bei weitem nicht so schlimm, aber trotzdem beachtlich.

Viele hatten wohl schon die Befürchtung, dass sie die Klausur nicht schaffen würden und hatten sich in weise Vorraussicht vorab ausgeklinkt. Naja hätte ich wohl auch so machen sollen. Naja wer konnte denn wissen, dass ich einen schlechten Tutor bekam, die Aufgaben auf den Blättern zu schwer und die Klausur sowie die Nachklausur ein Reinfall sein konnten?

Es kam wie es kommen musste, ich lernte, konnte bisweilen mehr als ich musste, da ich mich sehr intensiv und sehr scharf mit der Analysis beschätigt hatte, aber die meiner Meinung nach viel zu schwere Klausur, habe ich leider nicht geschafft. Und das wg. weniger Punkte.

Also auch hier Analysis I nächstes Jahr. Die ganze Lernerei und Plackerei für nix und was mir geblieben ist, war reiner FRUST!

So was hatte ich noch nie erlebt. Gerade aus der Schule raus mit einem glatten 1er Abi erfolgreich die Schulzeit überstanden und hier dann den Frust Hammer aufgedröselt bekommen.

Hätte ich Mathematik direkt studiert an unserer Universtität, dann hätte ich höchstwahrscheinlich Analysis bestanden. Denn die Klausur war bei weitem nicht so umfangreich und vom Stoff her auch viel einfacher. Das kann ich mir nur damit erklären, dass die Mathematik Studenten viel mehr Semesterwochenstunden haben und so mehr Zeit haben den Stoff zu verstehen und zu bearbeiten.

6.4.07 00:19
 


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